Asyl

Das Krankenversicherungssystem für Ausländer inDeutschland in 40 Sprachen erklärt.


Der Landesmediendienst Bayern hat für die Bildungsarbeit eine Filmliste erstellt und veröffentlicht.


Der Bayerische Flüchtlingsrat stellt in verschiedenen Sprachen eine Informationsbroschüre für Geflüchtete zur Verfügung, die gerade in Bayern angekommen sind:
- deutsch
- englisch
- französisch
- arabisch
- dari
(Quelle: Bayerischer Flüchtlingsrat)


Jederzeit

Der Flüchtlingsrat Brandenburg hat in mehreren Sprachen ein Informationsblatt für Asylsuchende veröffentlicht, die im Rahmen ihres Dublinverfahrens zur Ausreise aufgefordert wurden. (Quelle: www.fluechtlingsrat-brandenburg.de)


Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat eine menschen- und europarechtliche Bewertung zu Zurückweisung von Flüchtlingen an der Grenze vorgelegt. (Quelle: Deutsches Institut für Menschenrechte)


Traumatische Erfahrungen nach der Flucht aus Kriegsgebieten können zu belastenden Symptomen führen, die den Alltag beinträchtigen.  Ein Kurzfilm von zwei Minuten des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie (MPI) will helfen Symptome zu erkennen und Mut machen, sich professionelle Hilfe zu suchen. (Quelle: Max-Planck-Institut)


Was ist mit einem "sicheren Drittstaat" gemeint? Was bedeutet "bereinigte Schutzquote"? Und was sind "AnKER-Einrichtungen"? Der Mediendienst Integration hat sein Infopapier zu den wichtigsten Begriffen der Flüchtlingsdebatte aktualisiert.


Der Würzburger Flüchtlingsrat hat Informationen und Hinweise veröffentlicht, was zu tun ist, wenn es zu Abschiebungen aus Schulen und Betrieben kommt.


Ein Helfer- und Unterstützerkreis in Eichstätt hat eine Notrufnummer für Geflüchtete eingerichtet, die von Abschiebehaft bedroht sind oder sich bereits in Abschiebehaft befinden. Die einzige Haftanstalt in Bayern befindet sich in Eichstätt. Die Notrufnummer lautet: 0152 53368772.


Ein neuer Amnesty-Bericht dokumentiert die Gefahren für abgeschobene Asylbewerber in Afghanistan. Den Menschen drohen dort Gewalt, Entführungen und Tod. Jede Abschiebung stellt einen Verstoß gegen das Völkerrecht dar.

Europäische Regierungen schieben derzeit zunehmend Menschen nach Afghanistan ab, wo ihnen Gewalt, Folter und Tod drohen. Das dokumentiert Amnesty International in dem neuen Bericht „Forced back to danger“.

Trotz der prekären Sicherheitslage in ihrer Heimat erhalten Afghanen dem Bericht zufolge immer seltener Schutz in Deutschland. Anders als es das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge behauptet, kann momentan keine Region in Afghanistan als sichere und zumutbare Schutzalternative eingestuft werden“, sagt Franziska Vilmar, Expertin für Asylrecht und Asylpolitik bei Amnesty International in Deutschland. „Die Bundesregierung muss unverzüglich dafür sorgen, dass in Anbetracht der äußerst schlechten Menschenrechts- und Sicherheitslage niemand mehr nach Afghanistan abgeschoben wird. Jede Abschiebung nach Afghanistan verstößt gegen das Völkerrecht.“

Der Amnesty-Bericht „Forced back to danger“ untersucht die Situation von afghanischen Schutzsuchenden im Asylverfahren in Europa sowie die Abschiebungspraxis verschiedener EU-Mitgliedstaaten. So hat Deutschland seit der Unterzeichnung einer „Gemeinsamen Erklärung über die Zusammenarbeit in Fragen der Migration zwischen Deutschland und Afghanistan“ im Oktober 2016 bereits 118 Menschen nach Afghanistan zwangsweise abgeschoben.
Auch die Anzahl der ausreisepflichtigen Afghanen, die angeblich freiwillig in ihr Land zurückgekehrt sind, hat drastisch zugenommen. „In Afghanistan sterben Menschen durch Bomben und Minen, bei Kämpfen der Sicherheitskräfte mit bewaffneten Gruppen wie den Taliban. Sie werden gezielt bedroht und verfolgt, gefoltert oder hingerichtet“, sagt Vilmar.

Amnesty hat vor Ort mit Menschen gesprochen, die aus Europa nach Afghanistan abgeschoben wurden. Dort sind sie ohne jedes soziale Netz auf sich allein gestellt. Abgeschoben werden ebenfalls Menschen, die bereits als Kinder aus Afghanistan fliehen mussten und nach ihrer Abschiebung in einem Land leben, das ihnen fremd ist. Der Amnesty-Bericht dokumentiert auch den Fall einer afghanischen Mutter, deren Ehemann nur wenige Monate nach der Abschiebung der Familie aus Norwegen entführt und ermordet wurde.

„Die Sicherheitslage in Afghanistan hat sich in den vergangenen Jahren dramatisch verschlechtert: Noch nie seit dem Ende der Taliban-Herrschaft im Jahr 2001 war die Gefahr für Leib und Leben in Afghanistan so groß wie heute“, sagt Vilmar. Allein im vergangenen Jahr wurden knapp 11.500 Menschen getötet oder verletzt, im ersten Halbjahr 2017 waren es bereits mehr als 5.200. Unter den Opfern sind zunehmend Frauen und Kinder. Trotzdem werden immer mehr Afghanen, die in Deutschland Asyl beantragen, gezwungen, das Land wieder zu verlassen.

Online-Petition an den Bundesinnenminister „Keine Abschiebungen nach Afghanistan!“


Jederzeit

Ausführliches Informationsmaterial zum Aufenthalsts- und Asylrecht (Quelle, GGUA Flüchtlingshilfe, Südstr. 46, 48153 Münster)


Jederzeit

Der Münchner Flüchtlingsrat informiert in verschiedenen Sprachen über den Ablauf eines Asylverfahrens sowie über die Erstanhörung und was es dabei zu beachten gilt. (Quelle: www.muenchner-fluechtlingsrat.de)


Jederzeit

Wer sich in der Asylarbeit engagiert und sich in monatlichen Abständen über asylrelevante Themen informieren möchte, kann dies über den Newsletter von Pro Asyl tun. (Quelle: www.proasyl.de)


Amnesty International lehnt zum aktuellen Zeitpunkt Abschiebungen von abgelehnten Asylsuchenden nach Afghanistan ab. Die Menschenrechtsorganisation ist angesichts der schlechten und sehr instabilen Sicherheitslage in ganz Afghanistan der Ansicht, dass es unmöglich ist, die Sicherheit von zurückgeführten Afghanen zu gewährleisten. Zum Positionspapier von Amnesty International. (Quelle: www.amnesty.de)


Die Refugee Toolbox ist eine Sammlung relevanter Dokumente für die Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen und Migranten in verschiedenen Sprachen. Die Information sind in Bereiche für unterschiedliche Zielgruppen unterteilt und so für alle einfach zugänglich; vom Gesundheitspersonal über freiwillige Helfer_innen bis hin zu den Geflüchteten selbst. (Quelle: MEDBOX:ORG)


Auf der Website www.fluechtlingshelfer.info lässt sich eine hilfreiche Sammlung an allgemeinen und speziellen Informationen zum Leben in Deutschland abrufen.


Die Asylberatung von Amnesty International im Bezirk Unterfranken ab sofort mit eigener Homepage: www.amnesty-wuerzburg-asyl.de


Der Kölner Flüchtlingsrat hat in Kooperation mit einigen Filmemachern ein sechsminütiges Infovideo für Flüchtlinge zur Erstanhörung erstellt. Darin werden in 10 Sprachen zentrale Informationen zur Erstanhörung vermittelt. (Quelle: www.koelner-fluedchtlingsrat.de)


Die informative und lesenswerte Studie des Bildungswerkes Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung e.V. soll zur Versachlichung der derzeitig hektischen Diskussion über Flüchtlingspolitik beitragen und versucht, Anstöße zur Verbesserung der Lage der Flüchtlinge zu geben. Die Studie räumt mit Vorurteilen gegenüber Flüchtlingen auf und beleuchtet eingehend die grundlegenden Menschenrechte der Flüchtlinge. (Quelle: www.bildungswerk-boell.de)


Ein vom Bayerischen Flüchtlingsrat herausgebener Flyer mit dem Titel "Flüchtlinge sind an allem schuld" konfrontiert die gängisten Vorurteile, Vorbehalte und Wissenslücken über geflüchtete Menschen mit den nüchtern Fakten zu Flucht und Asyl. Zudem enthält der Flyer die wichtigsten Kontaktadressen zud Beratungsstellen in ganz Bayern. (Quelle: www.fluechtlingsrat-bayern.de)


Pro Asyl hat eine sehr umfangreiche Liste an Internet-Angeboten für Flüchtlige zusammengestellt. (Quelle: Pro Asyl)


Nach Mitteilung des Auswärtigen Amtes ist das angekündigte Webportal zum Familiennachzug zu syrischen Schutzberechtigten nun eingerichtet und steht im Internet zur Verfügung.


Refugeeguide hat eine Orientierungshilfe mit nützlichen Tipps und Informationen für das Leben in Deutschland veröffentlicht. Der teilweise bebilderte Ratgeber ist in mehreren Sprachen erhältlich, online und mit der Möglichkeit, ihn auzudrucken. (Quelle: refugeeguide.de)


Es ist vollbracht: die Homepage des Würzburger Flüchtlingsrates ist ab sofort online geschaltet. Die neue Internetseite will Sie über die aktuelle Arbeit des WüFR informieren, Sie aber auch in ihrem ehrenamtlichen Engagement in der Flüchtlingsarbeit in und um Würzburg unterstützen. Die Website wird zudem noch wachsen. Demnächst möchten wir Ihnen in der Rubrik „Praktische Hilfe“ einen Organisations- und Behördenwegweiser sowie Wissenswertes zum Finden von Wohnungen für Flüchtlinge anbieten. Auch in den Bereichen „Asylrecht“ und „Aktuelle Arbeitsschwerpunkte“ sind für die nahe Zukunft Erweiterungen geplant.


Damit Flüchtlinge Deutsch lernen können, hat der Klett-Verlag kostenlos Material zum download zur Verfügung gestellt. (Quelle: www.klett-sprachen.de)


Der Informationsverband Asyl und Migration (IVAM) veröffentlicht ab sofort in loser Folge Basisinformationen für Haupt- und Ehrenamtliche in der Asylberatung. Die Nr. 1 der Basisinformationen (Stand Juli 2015) behandelt das Asylverfahren in Deutschlandund steht auf der Internetseite des IVAM kostenlos als Download bereit. (Quelle: www.asyl.net)


"Zugang zum Recht für Flüchtlinge" - Ein Kurzfilm (Quelle: Institut für Menschenrechte) Recht für Flüchtlinge


Pro Asyl und die Amadeu Antonio Stiftung haben eine Zusammenstellung von Fakten und Argumente zur Debatte über Flüchtlinge in Deutschland und Europa erstellt. (Quelle: www.proasyl.de)